Tacitus und Germanenbild
Einführung
Mit der "Germania" entwirft Tacitus kein neutrales Völkerporträt, sondern ein literarisch geformtes Bild der Germanen. Dabei sagt der Text oft ebenso viel über römische Selbstkritik wie über das beschriebene Gegenüber aus.Im Unterricht lässt sich untersuchen, wie Fremdbilder entstehen und welche politischen oder moralischen Absichten hinter ethnographischen Darstellungen stehen. So wird Latein auch zum Fach für kritische Lektüre und Perspektivwechsel.
Begriffe
- Ethnographie
- Fremdbild
- Idealiserung
- Moralkritik
- Perspektivität