Expressionismus — Deutsch, Klasse 13
Einführung
Der Expressionismus ist eine literarische Strömung des frühen 20. Jahrhunderts, die vor allem starke Gefühle, innere Konflikte und eine kritische Sicht auf die moderne Welt ausdrückt. Im Mittelpunkt stehen nicht die äußere Wirklichkeit oder genaue Beschreibungen, sondern subjektive Wahrnehmungen, Angst, Großstadterfahrung und das Erleben von Krisen.Typisch für expressionistische Texte sind eine bildhafte, oft übersteigerte Sprache, abrupte Szenenwechsel und eine düstere oder aufrüttelnde Stimmung. Viele Autorinnen und Autoren wollten nicht nur darstellen, sondern auch wachrütteln und gesellschaftliche Missstände sichtbar machen.
Begriffe
- Subjektivität
- Großstadtlyrik
- Sprachbilder
- Gesellschaftskritik
- Ich-Zerfall